Die Aus- und Weiterbildungsveranstaltungen des IPPJ finden Sie in unserem Terminkalender!

Module des Theoriecurriculums

Hier finden Sie eine Übersicht der inhaltlichen Gestaltung des Theoriecurriculums am IPPJ. 

B1 - Theorie und Praxis der Diagnostik, Anamnese, Indikationsstellung, Prognose, Fallkonzeptualisierung und Behandlungsplanung

-Theorie zum Erstinterview

-Fokus

B2 Behandlungstechnik

-Therapeutische Beziehung, Arbeitsbündnis

-Übertragung und Gegenübertragung (Konzeption und Arbeiten mit Ü und GÜ; nach Racker), scenisches Verstehen, Rollenumkehrtest nach Sampson und Weiss

-Agieren des Patienten, Konzept des Enactments - Handlungsdialog, Agieren als präverbales Erinnern

-Abstinenz und technische Neutralität

-Therapeutische Haltung: Empathie, gleichschwebende Aufmerksamkeit, th. Ich-Spaltung

-Fokussieren

-1.Block: Zuhören, Einfühlen, Containing

-Herstellung eines psychogenetischen Verständisses (Konstruktion und Rekonstruktion)Schaffung von Sinn und Bedeutung-Block: Zuhören, Einfühlen, Containing

-Klarifizieren, Konfrontatieren, Affektidentifizier-ung, Prinzip Antwort, Deutung

-2.Block Zuhören, Einfühlen, Containing

-Deutung (Arten der Deutung)

-Herstellung eines psychogenetischen Verständisses (Konstruktion und Rekonstruktion), Schaffung von Sinn und Bedeutung

-Behandlungssetting (stationär/ambu-lant) und Therapiephasen, Anfang der Therapie (Rahmen und Inhalte)

-Therapiephasen: Arbeitsphase: Widerstands-analyse (Schutzfunktion, Übertragung als Widerstand) und Durcharbeiten

-Teil 1: Progression – Regression

-Teil 2: Progression – Regression

-Abwehrmechanismen, Einschätzung der Abwehrfunktion, frühkindliche / unreife Abwehr-mechanismen

-Gegenüber-tragungs-analyse (nach König)

-Arbeit mit dem Unbewußten, freie Assoziation, Umgang mit Träumen

-Teil 1: Therapiephasen: Beendigung der Therapie (Rahmen und Inhalte

-Teil 2: Therapiephasen: Beendigung der Therapie (Rahmen und Inhalte

-Support, korrigierende emotionale Erfahrung

B3 + B5 - Behandlungsverfahren und Störungsspezifische Behandlung

-Essstörungen

-Psychosomatosen, Konversion

-Persönlichkeitsstörungen: narzisstische und Borderline-Persönlichkeitsstörungen

-Transgender, Artifizielle Störung, Perversion und Delinquenz

-Sexuelle Funktionssstörungen und Sexualtherapie

-Sucht

-Schmerzstörungen

-Traumafolgestörungen

-stationäre psychosomatisch-psychotherapeutische Komplexbehandlung / Körpertherapie, Körperbildarbeit, Musiktherapie

-Ethnopsychoanalyse, Umgang mit fremden Kulturen

-Spezielle (geschlechtsspezifische) Aspekte der Behandlung von Männern und Frauen

B5 - Theorie der tiefenpsychologisch-fundierten Behandlung und Behandlungstechniken

-Indikationsstellung: KZT vs. LZT, stationär vs. teilstationär vs. ambulant vs. Rehabilitativ

-Konzepte der Fokusformulierung und der Arbeit mit dem Fokus

-Interventionstechniken: konfliktorientierte, aufdeckende Interventionen

-Interventionstechniken: strukturgebende Interventionen

-Fokaltherapien

-Konzept des zentralen Beziehungs-konflikt-Themas nach Luborstki

-Umlernen und Durcharbeiten: Interventionen aus der kognitiven VT

-Umlernen und Durcharbeiten: Expositions-techniken

-Interventionen zur Differenzierung der Selbststruktur

B8 - Behandlungsverfahren: Paare, Gruppen, Familie

-Familientherapie (analytische, systemische) Familienaufstellung

-Paartherapie

-psychoanalytische / psychodynamische Gruppentherapie

-Intendiert dynamische Gruppentherapie (stationäres Setting psychosomatischer Abteilungen), geschlossenenes und offenes Grupensetting

-Interaktionelle Gruppentherapie

B6 - Theorie der psychoanalytischen Behandlung und Behandlungstechnik

-Entwicklungspsychologie bis 5. LJ

-Embodyment

-Entwicklungspsychologie ab 6. LJ (nach Erikson)

-Selbstpsychologie, Ich-Psychologie, Triebtheorie

-Objektbeziehungstheorie

-Strukturentwickelnde Behandlung nach Rudolf

-Mentalisierungsbasierte Psychotherapie

-Konzepte des Unbewussten und Arbeit mit Träumen

-Übertragungsfokussierte Psychotherapie

B4 - Kriseninterventionstechniken

-Interventionen bei Akuttraumata

-Essstörungen

-Umgang mit dissoziativen Symptomen und Erkrankungen

-Suizidale Krisen und Umgang mit latenter Suizidalität in der Behandlung

-Selbstverletzendes Verhalten in der Therapie

-Psychodynamik und Interventionen bei Panikstörung, generalisierter Angststörung und Phobien